_302_ Sommerloch im Konjunktiv

Wenn es heiß wird, bekommt der Alltag Risse. Der Rhythmus stockt, Routinen lösen sich auf, Termine verlieren an Gewicht. Aus dem Espresso als Digestiv des Mittagessens wird eine Siesta. Im sogenannten Sommerloch entstehen Freiräume – und genau da setzen wir mit unserer Kulturinitiative ROOMING INN an: mit offenen Treffen, gemeinsamer Gartenarbeit, Leseecken im Schatten und Ideen, die nicht in Beton gegossen sind, sondern wachsen dürfen.
Dieser Newsletter ist eine Einladung, genau diesen Sommer anders zu leben. Vielleicht gibt es Erholung auch mit Verzicht – ja, sogar durch Verzicht? Verzicht auf den Urlaubsstress. Verzicht auf die Warenform. Verzicht auf Luxusressorts. Warum nicht?
Während andernorts klimatisierte SUVs in Ferien-Staus stehen; die Flughäfen und die Sehnsucht nach Erholung zur Konsumspirale wird, suchen wir nach einfachen, geteilten Momenten. Unser Living Lab bleibt offen – als Ort, an dem eine andere Stadt erfahrbar wird: näher, leiser, schöner. Ohne Ticket, ohne Duty-Free-Shop, aber mit echtem Raum für Begegnung.
Hier geht's weiter zur vollständigen Ausgabe des ROOMING INN Newsletters.
Heute ist die Sonne über Wien um 5:00 aufgegangen. Dies war der 302. Second Sunrise, eine persönliche Notiz zu Kaffee und Alltagskultur. Als solcher geht er heute selbst zum zweiten Mal auf – diese Nachricht wurde nämlich schon einmal ausgeschickt über den Verteiler von ROOMING INN.
Dieser Newsletter erklärt im Espressoformat kostenlos, unabhängig und kritisch eine Nebensache zum Hauptanliegen. Längere Essays und vergangene Aussendungen finden sich auf der Website. Empfiehl unser Projekt und leite das Mail weiter, werde Förder-Mitglied und hilf den Standard zu heben, mit dem wir unsere Gegenwart wahrnehmen. Auch ein einmaliges Trinkgeld hilft meinen kulturhistoriographischen Service aufrecht zu erhalten.
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